WOD = Workout of Death

Ich bin ja immer hin- und hergerissen. Bin ich wirklich schon recht fit oder eher doch nicht wirklich so? Das Workout des Tages bringt mich ziemlich oft an die Grenze, natürlich sollen sie das ja auch. Aber irgendwie habe ich dann durchaus das Gefühl, dass da mehr drin sein müsste.

Die gestrige Crossfit Session mal als Beispiel. 21 Minuten lang haben wir drei verschiedene Movements runtergerissen. 21 Kalorien rudern, 18 Box Jumps und 15 Kettlebell Swings. Ich kam dann bei 4 kompletten Runden und 41 Wiederholungen raus.

Rudern wird nicht skaliert. Logisch. Die Box Jumps habe ich auf der geforderten Höhe gemacht und natürlich auch wirklich als Jumps und nicht als Step-ups. Gott, wie ich Box Jumps hasse. Dann die Kettlebell Swings, gefordert waren 32 kg. Ich habe mich auf 24 eingeschossen. Es wären auch 28 kg gegangen, aber dann halt mit weniger Wiederholungen in den 21 Minuten.

War das jetzt schlecht? Oder eigentlich voll okay? Keine Ahnung, es war auf jeden Fall wirklich fordernd und vermutlich ist das genau das richtige dabei. Ich hatte nach den 21 Minuten für einen Augenblick den Wunsch zu sterben, einen fehlenden Trainingseffekt muss ich hier also nicht befürchten.

Natürlich sind da immer jede Menge Leute, die schaffen mehr Wiederholungen. Es gibt aber auch eine Menge Leute, die halt weniger schaffen. Am Ende zählt nur, dass man selbst das Gefühl hatte, mehr wäre unter den gegebenen Umständen nicht gegangen. Und ehrlich, mehr wäre wirklich nicht gegangen.

Tigerstripes und Rennerei

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Am vergangenen Wochenende war ich in Köln. Und in Düsseldorf. Und, das ist eigentlich das speziellste, in Dormagen. ASICS lud mich ein, die neue fuzeX Kollektion kennenzulernen und auszuprobieren. Klar, gerne doch.

Die Klamotten sind ziemlich cool. Recht bunt und flexibel kombinierbar. Natürlich liegt die Kernzielgruppe bei den Läufern, hier hat ASICS schließlich die totale Kernkompetenz. Aber seit wann kann man in den passenden Shirts und Shorts nicht auch anderen Sport machen?

Außerdem waren die ASICS Frontrunner und das ASICS Training Squad dabei. Das sind alles ziemlich nette Menschen, die ihren Sport alle auf einem sehr irren Level betreiben. Da ist zum Beispiel Charles, der als Cool-down in einem 4° kalten Bach taucht, dann 15 Burpees macht, dann wieder taucht, dann wieder Burpees … Oder Leute, die mal eben vor dem Frühstück 40 Kilometer in unter 3 Stunden laufen … Ziemlich beeindruckend. Wirklich.

Und ganz eigentlich habe ich das hier nur geschrieben, weil ich so einen Grund habe, um dieses Foto zu posten. Ich, im Handstand. Ohne Hilfe und beim zweiten Versuch. Natürlich lange genug, um ein paar Fotos davon zu machen. Das darf man also getrost als „ich kann auch Handstand“ gelten lassen. Ab jetzt macht das üben also gleich noch mehr Spaß.

Testwoche

Nach einem entsprechenden Trainingszyklus folgt immer die Testwoche. Neue persönliche Bestleistungen werden ausprobiert und natürlich ist es verdammt cool, wenn man auch mit Erfolgen glänzen kann.

Ich hatte fast durchgehend die Montags- und die Mittwochstrainings mitnehmen können in den vergangenen Monaten. Ich habe also Deadlift, Strict Press und Backsquat intensiv trainiert und wollte wissen, was da so geht.

Strict Press
alter PR = 50 kg
neuer PR = 58 kg

Deadlift
alter PR = 130 kg
neuer PR = 150 kg

Backsquat
alter PR = 105 kg
neuer PR = 110 kg

Damit bin ich wirklich verdammt zufrieden. Gefühlt war überall noch ein kleines bisschen Luft. Aber das kommt dann beim nächsten Mal dran.

Hier noch ein duftes 360° Video vom 110 Kilogramm Backsquat. Inklusive Todesschrei. (Ach ja, als 360° Video funktioniert das nur in Google Chrome.)

Fran in 1:53

Gestern habe ich noch meine eigene Fran Leistung bewimmert und bejubelt zugleich. Heute stolperte ich über dieses Video. Ein Mann namens Herny Sailes macht Fran. Mit 43 Kilogramm und (richtigen) Butterfly Pull-ups. In 1:53 Minuten. *Mic Drop*